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Tanzorchester Pik10
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Geschichte

Im Mai 2019 erschien eine Biografie über Fritz Mensching mit dem Titel: "ROTE BEETEHOVEN, MEIN LEBEN ALS MUSIKER, AUFGESCHRIEBEN VON LARS RÖPER/ BIOGRAPIE MEINES LEBENS"

Fritz Mensching arrangierte zwischen 2009 und 2016 eine Vielzahl von einzigartigen Titeln für Pik10. Im seinem Buch erzählt er von Pik10.

„Ohne Fritz kein Pik10"



Die zwei Koffer mit Notenblättern, die meinem Freund Peter Übelmesser im Mai 1996 angeboten wurden, waren für ihn, wie er gerne erzählt, gleich einer Schatztruhe. Besonders einige graue Mappen erregten seine Aufmerksamkeit. In sauberer Handschrift notierte Notenblätter lagen darin. Zumeist waren es bekannte Stücke, Standards und Musical-Nummern: „Moonriver", „Hello Dolly!“, „The way you look tonight“, „Fascination“, „I could have danced all night“ und „Un poquito nada mas“. Auf den Titelseiten, oben rechts, fand sich jeweils ein Vermerk: „Arrangement Fritz Mensching“.

Es war das erste Mal, dass Peter Übelmesser meinen Namen las. Fasziniert, so erzählte er mir später, habe er die Arrangements studiert und gut verwahrt. Vierzehn Jahre später, nach der Gründung seines „Tanzorchesters Pik10“, sollte er sie zum Leben erwecken. Am Abend des 23. Januar 2010 lag der Schnee hoch im Fichtelgebirge. Die Musikfans kamen dennoch, um den ersten Auftritt von „Pik10“ zu erleben - ein voller Erfolg. Kaum war der Applaus verklungen, recherchierte Peter, wer dieser Fritz Mensching überhaupt ist. Alsbald hielt er meine Telefonnummer in Händen und wählte die Ziffern. „Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich bei unserem ersten Gespräch war“, erinnert Peter Übelmesser unser Kennenlernen. Wir verstanden uns sogleich gut. Ich lud ihn nach Herzogenaurach ein. Gemeinsam standen wir bald im Probesaal der Jugendkapelle und ich zeigte Peter meine Arrangements für Bigbands. Die von ihm geleitete „Uni-BigBand Bayreuth“ sollte sie kurz darauf auf die Bühne bringen.

Regelmäßig trafen wir uns, wurden Freunde, plauderten über Musik, meine Reisejahre und seine Pläne. Einen ganz und gar eigenen Sound wollte er „Pik10“ verleihen, sagte Peter und lächelte mich an:“Fritz, schreibst Du uns einige Arrangements?“

„Mack the Knife“ war sein erster, eher gewöhnlicher Auftrag. In den Jahren 2009 bis 2016 indes verwandelte ich AC/DCs „Highway to hell“ in einen Live, Michael Jacksons „Billie Jean“ wurde ein Slowfox, Billy Idols „Eyes without a face“ schauten plötzlich auf die Rumbatänzer vor der Bühne und die „Wonderwall“ von Oasis musste einem Quickstepp standhalten. Außergewöhnliches Zeugs für ein Tanzorchester. Eben solche Stücke und Arrangements aber zeichnen „Pik10“ bis heute aus und ließen die Gruppe zu einer der erfolgreichsten ihrer Art werden.

„Ohne Fritz“, sagte Peter gerne, „kein Pik10“.

„Wie gut, mein Freund“, kann ich da nur erwidern, „dass die beiden alten Koffer mit meinen Arrangements damals in deine Hände gelangt sind.“